Arbeitnehmer entlasten: Energie und Vermögen besteuern!

Ungleich. (Sadettin Demir, Februar 2015)

Einem Prozent der Österreicher/innen gehören 40 Prozent des Vermögens. Dennoch behaupten vor allem ÖVP-Politiker, allen voran der Landeshauptmann, eine  Vermögenssteuer bringe nichts bzw. belaste den sogenannten „Mittelstand“. Da aber Vermögen so ungleich verteilt ist, kann eine Vermögenssteuer auch bei hohen Freibeträgen von z. B. einer Million viel zur Steuerreform beitragen. Wer anderes behauptet und immer wieder das sprichwörtliche Sparbuch der Oma bemüht, spricht die Unwahrheit und ist ein Schutzpatron der Superreichen, vertritt aber sicher nicht die Interessen breiter Schichten der Steuerzahler/innen.

Die dringend notwendige Steuerreform muss vor allem die Arbeitnehmer/innen  entlasten, die in den letzten Jahren immer mehr zum Staatshaushalt beizutragen hatten. Damit werden Kaufkraft und Wirtschaft gestärkt. Das ist der einzig mögliche und sinnvolle Weg aus der Krise. Die Gegenfinanzierung erfolgt über Vermögens- und Erbschaftssteuern mit  entsprechenden Freibeträgen etwa für Eigenheimbesitzer/innen.

Darüber hinaus ist eine  ökosoziale Steuerreform dringend notwendig. Arbeit muss deutlich weniger besteuert werden. Der Verbrauch von Energie und Ressourcen muss mehr zum Budget beitragen.

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