Umfassende Arbeitszeitverkürzung statt „Freizeitoptiönchen“!

Druck wächst. (Sadettin Demir, Dezember 2015)

Die Arbeitslosigkeit steigt. Der Arbeitsdruck auf jene, die Arbeit haben, nimmt zu, mit allen Folgen für Gesundheit und Lebensqualität. Jeder Schritt zur Arbeitszeitverkürzung ist daher grundsätzlich zu begrüßen.

Die Freizeitoption ist besser als nichts. Sie beinhaltet aber weder Einkommens noch Personalausgleich. Mutige, sinnvolle und notwendige Schritte sehen anders aus. 40 Jahre nach der letzten allgemeinen Arbeitszeitverkürzung ist es höchste Zeit, auf eine gerechtere Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld zu setzen: Eine Verkürzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit in Richtung 30-Stunden-Woche bei vollem Einkommensausgleich und entsprechendem Personalausgleich, weil wir uns das angesichts des Produktivitätszuwachses in den letzten Jahrzehnten bei stagnierender Reallohnentwicklung schon erarbeitet haben:

  • weil so die traditionelle Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern mit ungerechter Aufteilung von bezahlterund unbezahlter Arbeit aufgebrochen
    werden kann
  • weil wir einen Ausgleich für belastende Arbeitsbedingungen brauchen
  • weil damit Arbeitsplätze geschaffen werden und Arbeit, Einkommen, Chancen und soziale Absicherung gerechter verteilt werden.
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