Regierung der Bosse greift Rechte der Arbeitnehmer/innen massiv an

Arbeitszeit senken!
(Sadettin Demir, AKtion Juli 2018)

Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? Wenn es nach der Bundesregierung und ihren Hintermännern geht, sind wir auf dem Weg zurück ins 19. Jhdt. und wir Arbeitnehmer/innen sollen wieder umfassend ausgebeutet werden.

Sie greift daher alle sozialen Errungenschaften insbesondere die Arbeitnehmer-Mitbestimmung an: Arbeitsmarktservice, Sozialversicherung, Betriebsrat, Jugendvertrauensrat, Arbeiterkammer … Die Sozialpartnerschaft muss als aufgekündigt betrachtet werden.

Der 12-Stundentag schadet der Gesundheit, dem Familienleben, dem ehrenamtlichen Engagement, ist Lohnraub und arbeitsmarktpolitisch völlig verfehlt. Notwendig wäre das genaue Gegenteil: Eine radikale Senkung der Normalarbeitszeit. Vor mehr als vier Jahrzehnten wurde diese auf 40 Wochenstunden gesenkt. Seitdem haben wir uns eine weitere deutliche Absenkung durch enorme Produktivitätssteigerungen schon längst verdient. Eine 60-Stundenwoche dann auch noch als Vorteil für die Arbeitnehmer/innen verkaufen zu wollen, ist eine Frechheit!

Es ist gut und richtig, dass sich die Gewerkschaftsbewegung dagegen massiv zur Wehr setzt. Wir müssen und werden in Vorarlberg unseren Beitrag dazu leisten. Im solidarischen Kampf können wir diese Regierung noch stoppen!

 

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